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HWE-Forum.de  |  Allgemein  |  Pressemeldungen, Artikel u. Berichte (Moderatoren: TMK, Linus, tyco)  |  Thema: HowTo: Beamer im Eigenbau
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Autor Thema: HowTo: Beamer im Eigenbau  (Gelesen 157398 mal)
Bonfire
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« am: 27. Januar 2005, 16:52:28 Uhr »

Wer wünscht es sich nicht nach getaner Arbeit, oder mit Freunden bei einem gemütlichen Kino Abend, den Tag so richtig ausklingen zu lassen? Und das zu Hause bei einer Bildgröße die wirkliches "Kinofeeling" in die eigenen 4 Wände zaubert. Moderne Kaufbeamer sind aber leider immer noch kein Schnäppchen und bei Lampenpreisen von 300 Euro aufwärts ist bald Ebbe in der Haushaltskasse. Wer nicht gerade 10 Daumen besitzt und sich die Mühe macht sich in das Thema einzulesen, kann für einen Bruchteil des Geldes einen Projektor bauen der leistungsfähig genug ist, um damit auch gehobeneren Ansprüchen zu genügen.

Um es gleich klarzustellen. Mit den von mir verwendeten Komponenten kann man nicht die Quallität eines komerziellen Beamers erreichen, dafür reicht weder die Auflösung des TFTs noch die Lichtleistung der HQI. Der Vorteil liegt hier eindeutig im Preis, ich habe ca. 120 Euro für alle Teile ausgeben müssen. Wobei einige Teile, Fresnellinsen, Objektiv, etc. aus einem alten Overhead-Projektor stammen, den ich umsonst bekommen habe. Alleine die Lampe eines Kaufbeamers kostet meist schon mehr und hält manchmal nur 750 STD, im Gegensatz zur Lebensdauer einer HQI, die bis zu 10000 STD problemlos wegstecken kann, für einen Beamer mit voller DVD-Auflösung würde ich 400 Euro als realistisch ansehen.

Dies hier ist nicht als komplette 1zu1 Bauanleitung zu verstehen, dafür ist das Thema viel zu komplex.

Was braucht man, neben den üblichen Heimwerker Werkzeugen (Bohrschrauber, Stichsäge, usw.)?


- Lichtquelle 70 bis 400 Watt HQI mit Fassung für den Leuchtkörper (Brenner)
- Das Objektiv min. Brennweite min. TFT Diagonale
- Ein TFT mit activer Matrix (um volle DVD-Aüflösung geniessen zu können min. 800x600)
- Eine teilbare OHP Fresnel oder 2x Folienfresnel von www.astromedia.de
- Lüfter + Lüfterabdeckung
- Reflektor + Kondensorlinse
- Gehäuse Material (Holz, Alu, usw.).

Eine Lichtquelle

Am Besten geeignet sind sogenannte HQI Lampen wie sie in der Aquaristik verwendet werden. Helligkeit, Licht, Farbe, Temperatur verhalten, Lebensdauer (mehrere tausend Stunden) stehen auf der haben Seite und damit sind sie eindeutig die Nr. 1 für unser Vorhaben. Weniger sind Halogen Lampen geeignet, da ihr Licht eher gelblich ist und sie zu viel Wärme entwickeln. Der Bereich 70-400 Watt ist für uns interessant. Für den Betrieb werden noch Zündgerät und Ballast benötigt. Günstige Beschaffungsquelle ist Ebay.


Die Optik

Erinnern wir uns an die Schulzeit und den altbekannten Overheadprojektor, genau dieser liefert fast alle benötigten Teile unserer Beameroptik.

Die Fresnellinse ist die flache Linse auf die die Folien gelegt werden. Wir verwenden sie später um unser Licht zu bündeln und das Bild durchs Objektiv zu bekommen. Das Objektiv eines OHPs kann man auch bei den meisten Projekten benutzen.




Das TFT

Das Herzstück des Beamers, ich habe bei diesem Projekt ein 5“ LCD benutzt das ursprünglich für die Psone-Konsole gedacht war und von Sony zu guter letzt für 49 Euro verschleudert wurde. Die Auflösung beträgt nur 320x240 Pixel (ca. VCD) trotzdem macht es eine sehr gute Figur und lässt  sich einfach auseinander nehmen.




Das Gehäuse

Das Material ist je nach Geschmack und Fähigkeiten auszuwählen. Wegen der einfachen Bearbeitung habe ich mich für Holz endschieden, möglich wären aber auch ALU, usw.


Die Kleinmaterialien

Neben Schrauben, Winkeln, usw. wird noch mindestens ein Lüfter benötigt.

Der Zusammenbau

Die Größe des späteren Gehäuses kann man vorab grob anhand von Formeln berechnen, für die die Brennweiten des Objektives und der Fresnellinse wichtig sind. Berechnungstools gibt es im Forum der Diy - Community:

--> http://web102.sun-15.de/forum/phpBB2/index.php

Ich habe die Dimensionen so gewählt, dass ich ein möglichst kleines Gehäuse bekomme aber bei Bedarf noch die Möglichkeit habe, auf ein anderes TFT mit besserer Auflösung, die leider auch grösser sind wenn sie bezahlbar bleiben sollen, umsteigen kann.

Um noch genügt bewegungsfreiheit beim Basteln zu haben, habe ich erstmal die Seitenteile, den Boden und eine Kopfseite zusammengeschraubt.


Der nächste Schritt war die Halterung für das TFT aus einem der Bretter auszusägen.


Das ausgebaute TFT (mit zuvor entfernter Hintergrunbeleuchtung) in den Rahmen eingesetzt.


Eine OHP Fresnel ist im Allgemeinen eine zweiteilige Linse die im Randbereich zusammengeklebt sind. Um eine bessere, gleichmässigere Durchleuchtung, des TFT s zu bekommen, kann man die beiden Hälften trennen. Man sägt den Rand ab oder benutzt ein Cuttermesser um die Klebefläche zu öffnen.

Bei der Bearbeitung der Fresnels immer daran denken, dass man an der Optik arbeitet, demzufolge müssen Kratzer und Verschmutzungen vermieden werden. Schneiden kann man diese Acryllinsen, meiner Erfahrung nach am Besten mit einer Metallsäge. Stich- und Bandsägen sollte auch geeignet sein. Beim Bohren darauf achten, dass die Löcher nicht ausfransen oder sich Risse bilden. Meist steht auf einer Seite "up" oder "oben", diese Hälfte kommt später zum Objektiv, die Andere in Richtung der Lichtquelle. Die Rillen zeigen dabei zum TFT.

Weitere 2 Rahmen für die geteilte und auf Mass geschnittenen Fresnelhälften.


Fertig in den Rahmen eingespannt.


Die Rahmen dienen dazu die Fresnel formstabil zu halten, weil sie häufig dazu neigen sich unter Wärme zu wölben oder zu verziehen, was sich natürlich nachteilig auf das projezierte Bild auswirkt (unschärfe). Als praktisch hat sich auch erwiesen die Linsen zwischen 2 Glasplatten zu spannen, damit ist eine Verformung so gut wie unmöglich.

Der erste Testdurchlauf

Um das Gehäuse so klein wie möglich zu halten, habe ich mich für die Bauweise mit Spiegel entschieden. Normalerweise berechnet sich die Gehäuselänge zum Teil dadurch welche Brennweite unser Objektiv hat. Diese Linse hat einen fixen Bereich mit dem man sie scharf stellen kann. Bei meinem verwendeten Objektiv waren das 228 mm (wird meist mit f=xxx bezeichnet). Je kleiner die Brennweite, desto Grösser ist das projezierte Bild bei gleichem Abstand zur Projektionsfläche. Die Brennweite sollte mind. der Diagonale des TFTs entsprechen, grösser geht, kleiner ist nicht zu empfehlen. Bei mir also ca. 23 cm und das ist die Entfehrnung bis zum TFT, da wir das ja scharf abbilden wollen. Wenn man jetzt einen Spiegel nach der letzen Fresnel einbaut, kann man diese Strecke verkürzen. Dabei ergibt sich gleichzeitig der Vorteil, dass der Beamer später eine kleinere Standfläche braucht.

Beim Spiegel ist zu beachten, dass man einen sogenannten Ober/Vorderflächenspiegel benutzt. Hier ist die Reflexionsschicht auf dem Glas aufgedampft und nicht wie bei "normalen Badezimmerspiegeln" hinter der Glasfläche. Das hat den Vorteil keine Geisterbilder hervorzurufen, wie sie bei Standard-Spiegeln durch das ebenfalls spiegelnde Glas enstehen können.


Bei den ersten Tests sollte man anstelle des TFTs, z.B. eine bedruckte OHP-Folie als Dummy benutzen. Zur Not tuts auch eine bemalte CD-Hülle, so muss man keine Angst haben das teuere LCD zu beschädigen. Sinnvoll ist ein kleiner Text auf der Folie/Hülle, um zu sehen wie rum später das TFT eingebaut werden muss, denn das Objektiv dreht das Bild auf den Kopf und was der Spiegel macht weiss jeder.

Besonders wichtig ist das alle Bauteile, Lichtquelle, Fresnel, TFT, Spiegel und Objektiv auf der selben Linie (optische Mitte) liegen und das der eventuell eingebaute Spiegel im 45° Winkel zum TFT steht.


Nachdem alle Komponenten richtig eingesetzt waren, konnte ich die Lampe das erste Mal zünden und die Lage des Objektives bestimmen. Man kann schön sehen wohin der Lichtkegel fällt. Den Brennpunkt mit einem Stift auf dem Seitenteil markieren.

An diese Stelle kommt das Loch für das Objektiv. Ich habe dafür einen Lochbohrer benutzt, aber eine Stichsäge tut es sicherlich auch.


Um das Scharfstellen zu vereinfachen muss das Objektiv ein- oder ausgezogen werden. Um einen guten Halt zu gewährleisten, hab ich noch ein passendes Stück PVC-Rohr in das Loch gesetzt und mit Kleber befestigt.






Um ein späteres Überhitzen und damit die Beschädigung der Komponenten zu verhindern, habe ich gleich noch 2 Löcher für die Belüftung gebohrt. Die Löcher im Beamergehäuse haben natürlich den Vorteil des Luftaustausches, aber leider dringt auch ungewollt Licht nach aussen. Das müssen wir so gut es eben geht eindämmen, indem man Lüftungsbleche auch Kiemenbleche genannt über die Öffnungen setzt.




Jetzt können alle Teile nocheinmal eingesetzt werden und der erste Probedurchlauf kann beginnen. Hilfreich ist es den Beamer auf der Position zu testen, wo er auch seinen späteren Standpunkt findet. Wichtig ist es jetzt, dass das projezierte Bild scharf abgebildet wird wenn das Objektiv in der Mittelposition sitzt, um später bei einem Positionswechsel des Projektors noch fokusieren zu können. Falls das nicht der Fall sein sollte, kann man durch verschieben der Fresnels und des TFTs die richtigen Positionen finden. Jetzt war das Bild scharf, nicht auf dem Kopf und auch nicht Spiegelverkehrt, also konnte ich die Positionen der Komponenten markieren. Um spätere störende Lichtreflexionen zu vermeiden, habe ich das Innenleben geschwärzt. Das macht man am Besten mit Abtön-Farbe, damit auch unter Wärmeeinwirkung keine unangenehmen oder schädlichen Gerüche auftreten können.




Da ich jetzt warten musste bis die Farbe trocknete, konnte ich mich mit der Elektronik der Lampe befassen. Um alles in das kleine Gehäuse unterzubringen, musste ich das Vorschaltgerät ausweiten. Der Ballast, Kondensator und das Zündgerät saßen in einem hübschen Kästchen das zu gross war, um es so einzubauen.

ACHTUNG: Hier bitte sorgfälltig arbeiten, es liegt Hochspannung an die tödlich sein kann. Sinvoll ist sich vor dem Ausbau ein Foto von dem verkabelten Innenleben zu machen, um später alles nochmal kontrollieren zu können.


Bei der Wahl der Lichtquelle habe ich mich dann doch noch kurzfristig für eine andere Lampenform, als die längliche HQI aus den Testversuchen, entschieden.


Eine HQI-T 150W NDL

Um soviel Licht wie möglich nutzen zu können, habe ich zusätzlich einen Reflektor und einen Kondensor (nicht zu verwechseln mit einem Kondensator) verbaut. Die Aufgabe des Kondensors liegt darin, dass das Licht der Lampe und das vom Reflektor zurück geworfen wird zu sammeln, und auf die erste Fresnel zu werfen. Dadurch wird das Bild heller und besser ausgeleuchtet.


Hier ist die komplette Lampeneinheit+Elektronik bereits verbaut

Sinvoll ist es bei der Bauweise mit Holz, den Bereich der Lichtquelle mit Blechen zu verkleiden, damit die hohen Temperaturen keine Brandgefahr darstellen.

Die genaue Positionierung der Lichtelemente hab ich wieder durch ausprobieren ermitteln können. Die Abstände hängen von der Art der verwendeten Komponenten ab, z.B. die Brennweite des Kondensors. Um das TFT noch besser vor der Wärme der HQI zu schützen, kann man einen IR/UV-Filter vor die Lichtquelle setzen. Bei der verwendeten 150W Version ist das zwar nicht zwingend nötig, aber schaden kann es auch nicht. Bei stärkeren Lampen gibt es oft Probleme im Dauerbetrieb die sich dadurch äussern, dass ein schwarzer Fleck auf dem Display erscheint. Bei solchen Hitzeproblemen reichen Lüfter dann nicht mehr aus, weil die IR-Strahlung ((Infrarot) dafür verantwortlich ist. Da hilft nur noch ein IR-Filter der gleichzeitig noch die UV-Strahlung blockt und damit das Ausbleichen des TFTs verhindert.

Jetzt konnte ich die restlichen Elemente wieder einbauen und auch den Kontroller des PsOne-Displays einsetzen.


Da ich das Flachbandkabel von der Platine zum Display, das im Orginalzustand nur wenige cm lang ist, verlängert habe, konnte ich mir einen geigneten Ort im Gehäuse aussuchen. Am geeignetsten erschien mir der freie Platz im vorderen Bereich direkt hinter dem Spiegel. Dort wird es am Kühlsten sein, weil hinter der Platine eine Lüftungsöffnung ist, über die die Aussenluft angesaugt wird, am TFT dann an der Lampe vorbeiströmt und da abgesaugt wird.


Der fast fertige Beamer in der Draufsicht

Leider musste ich, wie sich beim ersten Dauertest herrausstellte, die Kühlung noch erweitern. Mir fehlte der IR-Filter und es bildete sich der bereits erwähnte schwarze Fleck in der Bildmitte. Nach dem Abkühlen verschwindet dieser wieder.

Um dieses Problem zu lösen habe ich noch 2 Lüftungsöffnungen ins Gehäuse gebohrt, in der hinteren Seitenwand und im Deckel genau über dem Display. Ein erneuter Test war erfolgreicher und nachdem ich dann noch die Ausgänge für den Video-In, Helligkeitsregler und der Kaltgerätebuchse für die HQI nach aussen gelegt habe, ist der Beamer bis auf die äusseren Verschönerungsarbeiten fertig.
« Letzte Änderung: 27. Januar 2005, 19:16:25 Uhr von TMK » Gespeichert
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Bonfire
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« Antwort #1 am: 27. Januar 2005, 16:53:47 Uhr »

Mit einem bischen Klebefolie und einigen Alu-Leisten aus dem Baumarkt sieht er schon ganz anders aus.




Hier ein paar Ergebnisse


Man sieht das selbst bei Tageslicht die Projektion gut zu erkennen ist, natürlich sehen die Farben und der Kontrast etwas blass aus.







Im abgedunkelten Zimmer kommen die Farben viel besser zur Geltung


Hier sieht man die Schwächen des Psone-TFTs, bei einer zu grossen Projektion pixelt das Bild mangels höherer Auflösung auf. Ich würde nicht über 1,8m Diagonale gehen, um das Bild damit nicht zu "verpixeln".

Trotzdem bin ich erstaunt was das TFT trotz der kleinen Auflösung bietet, kein Vergleich zu dem Volksbeamern aus Diaprojektoren. Die sind eher ein Party-Gag, mehr wohl leider nicht, hab sowas auch schon selbst gebastelt. Die verbauten TFTs sind einfach zu schlecht, lasst euch nicht bei Ebay übers Ohr hauen.

So, ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick verschaffen und wünsche euch viel Spass beim Selberbasteln. ;)
« Letzte Änderung: 27. Januar 2005, 19:19:59 Uhr von TMK » Gespeichert
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nexus
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« Antwort #2 am: 27. Januar 2005, 19:43:31 Uhr »

LOL!

Geile idee!!!  ;D
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Casemodder
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« Antwort #3 am: 27. Januar 2005, 19:56:47 Uhr »

WOW

nicht schlecht!

RESPEKT!
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tobi
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« Antwort #4 am: 27. Januar 2005, 20:36:16 Uhr »

REally nice acht ne alternative zum BEamerkauf und ich denke für viele hier im Forum interessant. NICE WORK
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Mein Rechner
Disco_Stu
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« Antwort #5 am: 29. Januar 2005, 14:08:20 Uhr »

Fett
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Fabian
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« Antwort #6 am: 29. Januar 2005, 15:55:01 Uhr »

Hi!

Da ich selber gerade daran arbeite mir einen Beamer zu bauen habe ich diese wirklich sehr gut Anleitung mit Freude gelesen! :-)
Ich hätte aber mal n Frage die mich schon länger beschäftigt betreffend der/den Fresnel Linsen.

Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann "verteilt" die erste Fresnel-Linse, das Licht aus der Punkt-Lichtquelle, auf die zu projezierende Fläche
und die 2. Fresnel-Linse bündelt dieses dann wieder in den Brennpunkt der "Austrittslinse(n)"....?

Also wie in Skizze1 auf http://home.in.tum.de/~/beamer/

Nun meine Frage: Wieso ist es nötig, die beiden Fresnel-Linsen zu trennen und eine vor und eine hinter dem Display einzubauen?
Eigentlich müsste das ganze ja nach dem Overhead-Projektor-Prinzip (also zusammengeklebte Fresnel-Linsen) genauso gut funktionieren.

Siehe hierzu: Skizze 2 auf http://home.in.tum.de/~/beamer/

Bin für jede Antwort dankbar,
und nochmal: Respekt für die Anleitung!

Grüße,

Fabian
« Letzte Änderung: 03. April 2012, 17:07:58 Uhr von tyco » Gespeichert
Bonfire
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« Antwort #7 am: 29. Januar 2005, 19:24:32 Uhr »

Hallo Fabian

Freut mich das dir mein Beitrag gefällt :)

Zu deiner Frage:

Du kannst die Fresnel auch zusammen lassen und wie du schon sagtest,das Prinzip vom OHP nutzen.
Nur gibt es da manchmal Probleme mit der gleichmässigen Helligkeit der Projektion.
Manchmal ist das Bild dann oben heller als unten,oder umgekehrt ;)
Das kommt wohl auf das Display an das du benutzt,ich selber hatte das Prob mit einem 14" den ich auf einen OHP gelegt hatte.
(so in etwa wie das bei toms hardeware beschrieben ist)
Nach dem ich die Fresnel dann geteillt hatte wars dann viel besser.
Ich hab mir sagen lassen das das wohl mit dem Blickwinkel gewisser TFT´s zu tun hat.
Zum Teil auch damit das die Lichtstrahlen,bei einer ungeteilten Linse,nicht paralell durch das Display gehen. 

Probiers doch erst mal so,teilen kannst du ja immernoch.

gruss Boni
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Tunichtgut.de.ki
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« Antwort #8 am: 29. Januar 2005, 21:40:31 Uhr »

Wow, dank den vielen Bildern + verständlicher, langsamer schritt-für-schritt-erklärung ist das tut trotz des komplexen aber durchaus sinnvollen themas eines der besten tuts, das ich je gesehen habe   :D
...
deswegen wollt ich fragen, ob ich das auf meiner neuen, zukünftigen hp (infos auf tunichtgut.de.ki   im gästebuch, meine jetzigen hp) einbinden dürfte ... Autor und Entwickler, also du, werden natürlich deutlich lesbar und unter waren Lobeshymnen unter und über demtut vermerkt.
Dieses tut ist nämlich ein wahrer Schatz für meine nächste homepage, die sich um den Eigenbau von Dingen drehen soll, die man sonst nur im TV oder so sieht, wie z.B.der Erschaffung einer Bullet - time, der bau von Wanzen oder Minicameras und und und ...
pls answer  :'(
cu
tunichtgut
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wahnhahn
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« Antwort #9 am: 01. Februar 2005, 17:11:00 Uhr »

das ist ja der hammer auf die idee muss man erstmal kommen
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« Antwort #10 am: 01. Februar 2005, 17:19:21 Uhr »

Stimmt,die Idee ist klasse aber nicht auf meinem Mist gewachsen :)
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Linus
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« Antwort #11 am: 01. Februar 2005, 21:30:30 Uhr »

Auch von mir nochmal besten dank dafür! Son Teil werde ich mir dann auch mal zulegen!

Sind die Bilder eigentlich beim Bund gemacht?
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Azhrarn
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« Antwort #12 am: 01. Februar 2005, 21:54:00 Uhr »

Ich hätte hier noch einen ausrangierten Laptop, hab aber keine Ahnung, wo ich da ein Bildsignal in den TFT einspeisen müsste.
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« Antwort #13 am: 01. Februar 2005, 23:32:21 Uhr »

Sind die Bilder eigentlich beim Bund gemacht?

Wie soll ich das denn jetzt verstehen? ;)

@Azhrarn

Tja mit Laptop Displays ist das so eine Sache......Das müsste dann schon eine active Matrix haben und du müsstest einen Kontroller finden der die passenden Anschlüsse hat.
Ausserdem müssen die Timmings auf das TFT passen....also sehr schwer damit was in sachen Beamerbau anzufangen...
Ist zwar nicht unmöglich aber dafür braucht man halt ne ganze Menge Ahnung.

ps. Nochmal an Linus :
Wenn du anfängst zu basteln wolln wir aber bilder sehen :)
« Letzte Änderung: 01. Februar 2005, 23:36:29 Uhr von Bonfire » Gespeichert
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Menace
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« Antwort #14 am: 02. Februar 2005, 00:03:47 Uhr »

so lol ! was soll das denn sein der beamer ist schrott ! (zwar für 5 zoll recht gute quali aber trozdem schrott )


geht mal auf www.diy-community.de  da unter forum und dann post your resluts ! da werden grad HDTV beamer gebaut (ich baue mir auch einen ) das ist qualität 15.4 Zoll Display mit auflösung von 1920x1200 (wird inter dann auf 1920x1080 ) und alles mit dvi für edele digitale übertraung!

also bevor ihr wow schreit und sagt auf die idee muss man kommen !  die idee ist alt nur werden die umsetzungen immer besser ! aber jeder fängt mal klein an wie ^^
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tyco
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« Antwort #15 am: 02. Februar 2005, 00:30:09 Uhr »

so lol ! was soll das denn sein der beamer ist schrott ! (zwar für 5 zoll recht gute quali aber trozdem schrott )

also bevor ihr wow schreit und sagt auf die idee muss man kommen !  die idee ist alt nur werden die umsetzungen immer besser ! aber jeder fängt mal klein an wie ^^

Niemand hat behauptet das die Idee neu ist schon garnicht Bonfire. Er wollte uns nur einmal vorstellen - auf unseren Wunsch hin - was er zuhause so bastelt. Also wenn Du was Besseres vorzustellen hast, dann mach bitte einen neuen Thread auf und zeige uns was Du zustande gebracht hast. Bis dahin sage ich weiterhin....WOW....Bonfire....Klasse Leistung!  :D
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« Antwort #16 am: 02. Februar 2005, 00:39:12 Uhr »

geht mal auf www.diy-community.de

Ist übrigens im Artikel schon verlinkt!

da werden grad HDTV beamer gebaut (ich baue mir auch einen ) das ist qualität 15.4 Zoll Display mit auflösung von 1920x1200 (wird inter dann auf 1920x1080 ) und alles mit dvi für edele digitale übertraung

....dann bau mal und freunde dich schonmal mit Euro1080 an!  :P
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Menace
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« Antwort #17 am: 02. Februar 2005, 14:42:39 Uhr »

du hast au kein plan wa !

1. gibt schon über 1000 viedos in internet zum downloaden 3 kommen immer mehr dvd raus mit htdtv  und blad blue ray disks  und 2006 jetzt übertragt premiere alles in HDTV also was willste dann noch mit dem drecks sender euro 1080 ?

laufen eh nur noch wiederhole !
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« Antwort #18 am: 02. Februar 2005, 14:58:56 Uhr »

so lol ! was soll das denn sein der beamer ist schrott ! (zwar für 5 zoll recht gute quali aber trozdem schrott )


geht mal auf www.diy-community.de  da unter forum und dann post your resluts ! da werden grad HDTV beamer gebaut (ich baue mir auch einen ) das ist qualität 15.4 Zoll Display mit auflösung von 1920x1200 (wird inter dann auf 1920x1080 ) und alles mit dvi für edele digitale übertraung!

also bevor ihr wow schreit und sagt auf die idee muss man kommen !  die idee ist alt nur werden die umsetzungen immer besser ! aber jeder fängt mal klein an wie ^^

hauptsache rumprollen, leute wie du sind echt das letzte. traurig, traurig. finde das projekt echt gut!
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« Antwort #19 am: 02. Februar 2005, 15:17:27 Uhr »

du hast au kein plan wa !

1. gibt schon über 1000 viedos in internet zum downloaden 3 kommen immer mehr dvd raus mit htdtv und blad blue ray disks und 2006 jetzt übertragt premiere alles in HDTV also was willste dann noch mit dem drecks sender euro 1080 ?

laufen eh nur noch wiederhole !

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