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HWE-Forum.de  |  Hardware  |  Festplatten (Moderatoren: TMK, tyco)  |  Thema: Seagate Barracuda 500GB - Motor festgefressen - Organspende möglich ?
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Autor Thema: Seagate Barracuda 500GB - Motor festgefressen - Organspende möglich ?  (Gelesen 2666 mal)
Tunefreak
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« am: 24. Mai 2009, 23:58:21 Uhr »

Einer Bekannten von mir ist die Externe verreckt. Sie summte immer kurz beim einschalten, lief aber nie richtig an.
Sie hat die Platte dann eingeschickt; Die wollten 800 € für die Rettung der Daten haben - Nicht gerade wenig Geld...
Nachdem sie es schließlich aufgegeben hat, hab ich mir das Teil heute geholt und aufgeschraubt.

Ergebnis: Motor ist fest. Komplett.
Außerdem hab ich Idi beim zerlegen eine Schraube übersehen und die Verbindung zwischen dem Arm und der Platine abgerissen (...)
Der Arm ist somit auch schrott. :duck:

Meine Idee ist jetzt, eine baugleiche HDD billig zu schießen, diese ebenfalls zu zerlegen,
Platine und Platten auszutauschen und auf viel Glück zu hoffen.  :badteeth:


Frage: Geht das überhaupt ?
Wenn ja, worauf muss ich unbedingt achten ?

DankeDankeDankeDankeDanke im vorraus
Tunefreak
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Mein kleines Sys
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« Antwort #1 am: 25. Mai 2009, 11:07:34 Uhr »

Also ich kenn mich zwar nicht gut aus mit dem festplatten-innenleben, aber ich würd auf jedenfall steril arbeiten ;)

glaub ehrlich gesagt nicht dass dieses unterfangen funktionieren wird aber probieren kann mann immer :D
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LeMurmel
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« Antwort #2 am: 25. Mai 2009, 11:44:46 Uhr »

Ich glaub auch nicht, dass dein Vorhaben gelingen wird.
Erstmal muss man die Plattern vom Motor abschrauben können, was ziemlich schwierig ist. Man braucht zum einen das passende Werkzeug und zum anderen kontrollierte Gewalt - die Schrauben sitzen nämlich verdammt fest und sind recht weich (zumindest war das bei meiner Samsung so). Außerdem müssten die Plattern mikrometergenau ausgerichtet auf dem Ersatzmotor montiert werden. Und das ohne die Schreib-Lese-Köpfe zu berühren und damit zu verbiegen.
Ich denke, da ist der durch das Öffnen des Gehäuses eingedrungene Staub noch das kleinere Übel...
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Tunefreak
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« Antwort #3 am: 25. Mai 2009, 15:37:14 Uhr »

Eigentlich glaube ich auch nicht, dass das funktioniert.
Aber nur weil es bis jetzt keiner probiert hat, möchte ich nicht das Handtuch werfen. Versuch macht Kluch  :D

Das passende Werkzeug habe ich hier (Torx von bis), die Scheiben liegen schon einzeln auf meinem Schreibtisch.
Zwei liegen auf Plastikhalterungen, die ins Gehäuse integriert waren, eine auf einem Handtuch (...)
Die Schreib-Lese-Köpfe bekomme ich schon überlistet, der Abstand ist recht groß, da es "nur" 3 Scheiben sind.

Derartige Feinjustierungen würden mein Unterfangen natürlich killen.
Ich geh mal davon aus, dass die erste Scheibe praktisch "vorgibt", wie die anderen liegen müssen.
Wenn ich es irgendwie hinbekomme, alles andere ordnungsgemäß wieder zusammenzusetzen,
wäre es dann vielleicht möglich, wenigstens die Daten von der ersten Scheibe zu bekommen oder ist das ohne die anderen Scheiben schlichtweg nicht machbar?
« Letzte Änderung: 25. Mai 2009, 15:49:14 Uhr von Tunefreak » Gespeichert
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LeMurmel
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« Antwort #4 am: 25. Mai 2009, 18:17:48 Uhr »

[...]
Wenn ich es irgendwie hinbekomme, alles andere ordnungsgemäß wieder zusammenzusetzen,
wäre es dann vielleicht möglich, wenigstens die Daten von der ersten Scheibe zu bekommen oder ist das ohne die anderen Scheiben schlichtweg nicht machbar?

Hmm.. ich glaube zu wissen (zumindest erscheint mir das uneingeschränkt logisch), dass die Datenfragmente auf allen Plattern gleichmäßig verteilt werden. Dementsprechend sollten die Plattern nicht "verdreht" und in der richtigen Stapelreihenfolge wieder eingebaut werden.
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Tunefreak
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« Antwort #5 am: 25. Mai 2009, 21:53:03 Uhr »

Stimmt das macht absolut Sinn. Ich hab garnicht durchgeschaltet, das der Arm bzw. die Arme ja fest und nur als komplett-Paket bewegbar sind.
Würde anders ja garnicht gehen, da man dann ja wieder mehrere Spulen und Arme usw bräuchte...

Ich habe vorhin mal bei google gesucht, ob jemand sowas schonmal probiert hat.
Einer hats mit einer "neueren" Platte mal geschafft, das wars auch.

Ich gebs auf, das ist nicht schaffbar. Lieber bau ich mir ein neues Zweit-System zusammen.
Trotzdem danke für die Infos  :)
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HDD_pete
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Tolles Forum!

« Antwort #6 am: 26. Mai 2009, 16:41:14 Uhr »

Hi,
bei mehreren Platten ist es so, dass die Datensektoren genau übereinander liegen. Und das sowohl in der radialen Richtung als auch in der diagonalen. Stell dir eine einzelne Spur vor ,die auf jeder Platte quasi wie ein durchgehenden Zylinder vorkommt, auf jeder Platte noch eine Unterteilung für die Sektorenanfänge wie die Sekunden auf dem Zifferblatt. Auch die Sektorenanfänge müssen auf jeder Platte genau übereinander stehen.
Das wird in der Fertigung mit einem sogenannten Servowriter geschrieben, wo ein (deswegen so genannter) Clockhead die Frequenz vorgibt.

Jede Spur muss wieder genau zentrisch zum Motor sitzen, und das mit einer Toleranz von weniger als einem tausendstel Millimeter.
Der Spalt zwischen Plattenbohrung und Motorhub ist schon mal einige Zehntel dick...

Durch das Auseinanderbauen geht dieses ganze Zusammenspiel verloren. Gerade bei Motorschaden ist das auch die teuerste Variante der Datenrettung. Die Platten werden ausgebaut und auf speziellen Vorrichtungen zentriert und einzeln ausgelesen.

Mit Hausmitteln nicht zu machen...

Gruss Pete
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